Bergrutsch beim Oberen Grindelwaldgletscher, Grindelwald, 2005.
Bergrutsch beim Oberen Grindelwaldgletscher, Grindelwald, 2005. 500'000m³ Material rutschten zu Tale. © Peter Schneider.
Gurschengletscher, Andermatt, 2005. Gletscher-Abdeckung.
Gurschengletscher, Andermatt, 2005.
Gletscher-Abdeckung auf 3000m² Fläche.
© Greenpeace.

Petition an den Schweizer Bundesrat und an das Parlament (Kurzfassung)

Gletscher retten und Klima schützen: Mit der CO2-Abgabe für fossile Brenn- und Treibstoffe.

Das veränderte Klima beeinflusst Natur und Umwelt massiv. Überschwemmungen und Erdrutsche wie im August 2005, der Hitze- und Dürresommer im 2003, schmelzender Permafrost und schwindende Gletscher zeigen drastisch: Der Klimawandel hat den Alpenraum der Schweiz erreicht und gefährdet Menschen und Natur. Heute ist es in den Alpen durchschnittlich 1.8° Celsius wärmer als vor 30 Jahren.

Am sichtbarsten leiden darunter die glänzenden weissen Wahrzeichen der Schweizer Alpen, unsere Wasserspeicher - die Gletscher. Sie verloren in den letzten 20 Jahren rund 20% ihrer Fläche.

Bilder aus persönlichen Foto-Sammlungen, die anlässlich der Ausstellung "Gletscher im Treibhaus" zusammengetragen wurden, legen davon eindrücklich Zeugnis ab. Sie sind - nur ein! - Beweis des Wandels und unmissverständliche Aufforderung zum Handeln. Gefordert sind PolitikerInnen und Behörden!

Konkret ist dazu in der Schweiz unverzüglich eine hohe und zielführende CO2-Abgabe auf allen fossilen Energien - also Brenn- und Treibstoffe - einzuführen.
Dies liegt im ureigensten Interesse der heute lebenden und künftiger Generationen im vom Klimawandel besonders betroffenen Alpenland Schweiz.

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